WENN’S NACHTS DANEBEN GEHT

Oh nein! Schon wieder!

Es ist schon wieder passiert? Ihr Kind hat nachts ins Bett „gemacht“? Der erste Tipp, den wir Ihnen gerne geben möchten, lautet: Ruhe bewahren! Ihr Kind hat nicht mit böser Absicht gehandelt. Und Sie und Ihr Kind sind nicht allein mit dem Problem. Erfahren Sie hier, welche Ursachen das nächtliche Urinieren haben kann. Entdecken Sie außerdem Produkte, die zuverlässig helfen.

 Warum Ihr Kind nachts keine Kontrolle über seine Blase hat

Die Ursachen für das sogenannte „Einnässen“ bei Kindern und Jugendlichen sind sehr vielfältig. Möglich ist auch eine Kombination mehrerer Auslöser. Lesen Sie in den folgenden Abschnitten, welche Gründe dazu führen können, dass Ihr Kind ins Bett „macht“.

  1. Das zentrale Nervensystem ist noch nicht voll entwickelt

Oft sorgt das zentrale Nervensystem dafür, dass Ihr Kind sich nachts einnässt, einfach weil es sich noch in der Entwicklung befindet und der Austausch zwischen Blase und Gehirn noch nicht fehlerfrei funktioniert. Geben dann die Nerven an der Blasenwand die Information ans Gehirn weiter, dass die Blase voll ist, entspannt sich der Schließmuskel – die Blase entleert sich. In der Regel erledigt sich dieses Problem von selbst: Werden die Kinder älter, lernen sie, den Schließmuskel zu kontrollieren und wachen nachts auf, um rechtzeitig zur Toilette zu kommen. Es kann allerdings zu einer verzögerten Reifung des Nervensystems kommen, die vor allem Kleinkinder und jüngere Kinder im Grundschulalter betrifft. Hierbei handelt es sich meist um eine primäre Form der – so der medizinische Fachausdruck – Enuresis.

 

  1. ADH-Mangel

Das Antidiuretische Hormon (ADH) ist wichtig für das Steuern des Wasserhaushalts in unserem Körper. Es sorgt dafür, dass die Urin-Produktion einem festen Tag-Nacht-Rhythmus folgt. Während sich der Rhythmus bei Säuglingen zunächst noch ausprägen muss, spielt er sich bei Kindern zwischen zwei und drei Jahren langsam ein.

Bei einer Blasenschwäche ist dieser Rhythmus oft gestört. Der Körper schüttet nachts nicht genug ADH aus, die Nieren produzieren zu viel Urin, es kommt zum „Überlaufen“. Häufig geht diese Störung mit einer Aufwachstörung einher: Die Betroffenen wachen nur schwer auf.

Diese Auslöser-Kombination ist oftmals die Ursache für das Bettnässen. Betrifft sie Kinder im fünften Lebensjahr, spricht man von einer primären Enuresis nocturna.

  1. Vererbung

Der Hang zum Bettnässen mit 5 bis 16 Jahren scheint vererbbar zu sein. Die Vererbung beeinflusst den Zeitpunkt, an dem Kinder „trocken“ werden. Trotzdem gibt Vererbung selten den alleinigen Anstoß.

  1. Geringe Blasenkapazität

Neben dem Nervensystem kann sich auch die Blase verzögert entwickeln. Sie kann dann nicht so viel Urin aufnehmen, wie die Nieren produzieren: Sie ist noch zu klein.

  1. Verstopfung

Auch eine Verstopfung kann für das Bettnässen verantwortlich sein: Der volle Darm drückt auf die Blase, diese entleert sich unkontrolliert.

  1. Blasenentzündung

Ist das Bett morgens nass, kann eine Blaseninfektion die Ursache sein. Vor allem bei Kindern, die eigentlich schon „trocken“ sind, sollte eine Blasenentzündung in Betracht gezogen werden.

  1. Psychischer Stress

Ein neues Geschwisterchen, ein Umzug, Trennung der Eltern, ein verstorbenes Haustier – wenn sich das persönliche Umfeld verändert, kann das emotionalen Stress auslösen, genauso wie Stress in der Schule, mit Freunden oder innerhalb der Familie. Psychische Ursachen sind häufig der Grund fürs Bettnässen. In diesem Fall sollten Sie nicht lediglich die Symptome behandeln, sondern einen Kinderarzt oder Therapeuten hinzuziehen.

Liebe Mamas und Papas: Keep cool!

 Bitte machen Sie sich immer wieder bewusst, dass Ihr Kind nicht mit Absicht handelt und schon gar nicht böswillig. „Es“ passiert einfach. Vielleicht gelingt Ihnen mit diesem Wissen ein gelassenerer Umgang mit dem nächtlichen Bettnässen. Vorwürfe, Genervtheit oder gar Schimpfen helfen nicht. Im Gegenteil, solche Reaktionen können das Problem verschlimmern. Natürlich sind Sie auch nur ein Mensch und nächtliches Bettnässen ist mit Aufwand verbunden und weckt Zweifel. Nichtsdestotrotz: Versuchen Sie, ruhig zu bleiben.

Suchen Sie bitte ärztliche Unterstützung, denn jedes Bettnässen hat eine Ursache, der unbedingt auf den Grund gegangen werden sollte.

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