INKONTINENZ – RAUS AUS DER TABUZONE!

Harninkontinenz ist eine Erkrankung wie jede andere. Millionen Menschen sind weltweit davon betroffen. Trotzdem reden die wenigsten darüber – aus Scham. Dementsprechend gehen Experten von einer hohen Dunkelziffer aus. Die Betroffenen sind nicht bereit, ihre Erkrankung zu akzeptieren und sich helfen zu lassen. Dabei können manche Formen der Inkontinenz sehr gut behandelt werden. Für die anderen gibt’s viele nahezu unsichtbare Produkte. Wir von iD haben es uns zur Aufgabe gemacht, Inkontinenz aus der Tabuzone zu holen und Sie dazu zu ermutigen, mit anderen darüber zu reden – auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, vielleicht sogar mit Freunden oder der Familie.

Nur zwei Prozent der Frauen reden drüber

Laut Weltgesundheitsorganisation sind weltweit mehr als 200 Millionen Menschen von Inkontinenz betroffen. Obwohl es sich also um eine häufige Erkrankung handelt, brachten 82 Prozent der Frauen in einer von uns im Jahr 2018 durchgeführten Befragung Blasenschwäche mit „Verlegenheit“ in Verbindung. Lediglich 2 Prozent gaben an, sich an ihre Freunde und Familie zu wenden, um Hilfe und Rat zu erhalten.[1] Hier finden Sie viele detaillierte Informationen zum Thema Blasenschwäche.

Frauen sind häufiger von Inkontinenz betroffen als Männer. Warum? Schwangerschaft, Geburt und Wechseljahre können die Harnwege und die umgebenden Muskeln beeinträchtigen. 4 von 10 Frauen leiden zum Beispiel während der Schwangerschaft an Blasenschwäche.[2]

Mehrere Studien belegen, dass Inkontinenz bei Frauen die Lebensqualität stärker beeinträchtigen kann als Diabetes oder Herzinsuffizienz.

Die von uns befragten Frauen gaben außerdem an, dass sie weniger wahrscheinlich mit einem Partner über Harninkontinenz sprechen als über jeden anderen Gesundheitszustand, einschließlich Verstopfung, Reizdarm und Sexualität.[4]

Die Ergebnisse der verschiedenen Studien verdeutlichen, wie wichtig es ist, das Thema Inkontinenz nicht länger zu tabuisieren.[3] Reden Sie drüber!

Auch Männer schweigen

Eine vergrößerte Prostata, beschädigte Blasenmuskeln, diverse Prostataerkrankungen und neurologische Erkrankungen wie Diabetes – die Liste der Auslöser für Inkontinenz bei Männern ist lang.[5]  Leider reden Männer noch seltener als Frauen über ihr Problem. Statt sich Hilfe zu suchen, verschweigen sie ihre Blasenschwäche, was andere, schwerwiegende Erkrankungen nach sich ziehen kann.

Ohne medizinische Hilfe verringern Männer ihre Lebensqualität und gefährden sich selbst.[6] Deshalb unser dringender Appell: Sie sind nicht allein! Inkontinenz ist eine Erkrankung, die viele betrifft, und wie bei jeder anderen Erkrankung sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen.

Das können Sie selbst tun

Bitte konsultieren Sie bei Inkontinenz immer einen Arzt! Zusätzlich empfehlen wir Ihnen einige Maßnahmen, die Sie selbst ergreifen können, um Ihr Leiden zu lindern.

  • Beckenbodenübungen: Stärken Sie Ihren Beckenboden. So können Sie die Kontrolle über Ihre Blase zurückgewinnen. Erfahren Sie hier mehr über Beckenbodenübungen.
  • Achten Sie auf Ihre Ernährung:Zu viele Kilos auf den Rippen? Übergewicht kann Ihre Beckenbodenmuskulatur schwächen und dadurch eine Blasenschwäche verursachen. Vielleicht achten Sie ab jetzt auf eine bessere Ernährung und treiben – zumindest ein bisschen – Sport?
  • Schluss mit den Zigaretten: Rauchen erhöht das Risiko einer Inkontinenz, da Husten Ihre Beckenbodenmuskulatur belastet. Hören Sie auf mit dem Rauchen, freuen sich nicht nur Ihre Beckenbodenmuskeln.
  • Blasentraining:Legen Sie einen Zeitplan für die Blasenentleerung fest und üben Sie Unterdrückungstechniken.
  • Vermeiden Sie Kaffee & Co.:Koffein, zuckerhaltige Getränke und Alkohol zählen zu den Blasenreizstoffen, da sie den Harndrang erhöhen.
  • Nutzen Sie Hilfsprodukte: Das Tragen vonInkontinenzpads, absorbierenden Produkten und Unterwäsche hilft Ihnen dabei, Ihren Alltag wie gewohnt und uneingeschränkt fortzuführen.

Nur etwas mehr als die Hälfte aller Betroffenen nimmt medizinische Hilfe in Anspruch.[7] Das sollte sich ändern! Darum möchten wir Sie dazu ermutigen, den ersten Schritt zu wagen und mit Ihrem Arzt zu sprechen.

 

[1] Die Untersuchungen wurden durchgeführt von Ontex Healthcare UK im Oktober 2018, mit 1000 Frauen mit Blasenschwäche im Alter von 35 bis 75 Jahren.
[2] https://www.independent.co.uk/news/health/bladder-leakage-women-mental-health-taboo-pelvis-exercises-a9090706.html
[3] https://www.rush.edu/health-wellness/discover-health/6-overactive-bladder-facts
[4] Die Untersuchungen wurden durchgeführt von Ontex Healthcare UK im Oktober 2018, mit 1000 Frauen mit Blasenschwäche im Alter von 35 bis 75 Jahren.
[5] https://www.healthline.com/health/overactive-bladder/male-incontinence
[6] https://www.webmd.com/urinary-incontinence-oab/causes-urinary-incontinence-men
[7] Die Untersuchungen wurden durchgeführt von Ontex Healthcare UK im Oktober 2018, mit 1000 Frauen mit Blasenschwäche im Alter von 35 bis 75 Jahren.

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